Abschied - I feel free
Mai 4, 2008 von maditasun
Ich musste ein wenig überlegen , was für eine Musik ich für meinen offiziellen Abschied nehme . Zur Auswahl standen flieg junger Adler , aber ich denke “ich fühle mich frei” , passt wesentlich besser zu mir.
Vor zwei Wochen war ich schon im Begriff den Blogg zu schließen , erstens weil mein Kopf voll mit Planungen ist , zweitens weil der Blogg die Heilung einer Seele voran treiben sollte und drittens weil ich die innerliche Vollendung abwarten wollte , den richtigen Zeitpunkt. Die Stunde , die ich innerlich spüren wollte. Schatzi sagte oft, alles wird gut, oder Schritt für Schritt , Pisspott und noch so einiges.
Ich wünsche mir für andere Seelen dieses Netzwerk an Freunde , wie ich sie hatte. In einem meiner wichtigsten Postings schrieb ich über die Armee der Krieger. Ich wünsche jeder verletzten Seele diese starke Armee wie ich sie hatte und habe.
In mir und um mich herum ist alles im Aufbruch , ich lese zur Zeit ein Buch über Indianer. Sie reißen ihre Zelte ab und reiten zu einem neuen Ort , der sinnvoller und effektiver für sie ist. Die Suche nach dem neuen Ort für mich und die Kinder war mit der geänderten Situation nicht so einfach. Doch zu keiner Sekunde habe ich an mir selber gezweifelt, klar ich war ein wenig verunsichert und hätte gerne meine Thera mit ihrem freundlichen Lächeln gehabt, die mir dann sagen müsste, es ist gut so , es ist spannend, ja es sind realistische und positive Aussichten, doch auch dieses war diese Woche nicht mehr von Nöten. Ich habe heute abend noch ein wichtiges Telefongespräch das mir auch den letzten Weg zeigen wird und auch hier weiß ich wie ich mich für den ein oder anderen Fall zu entscheiden habe.
Meine bedingungslose Liebe zu meinen Monstern und dem Erkennen dass ich innerlich mehr als stark bin , egal welche Hindernisse sich im Weg stellen , lässt mich heute hier an diesem Punkt stehen an dem ich stehe.
Gestern schaute ich mir den Himmel an mit seinen Wolken und dem wunderschönen blau. Es war wieder die Romantik in mir diese tiefe innere Ruhe und doch war da auch was anderes , sehr wichtiges. Die Erkenntnis dass ich parallel an der Heilung der Seele weiter arbeiten muss , es lernen muss abzumildern.
In dieser Nacht hatte ich keine Alpträume , davor schon, doch selbst das nehme ich als gegeben hin. Ich werde mir auch hier mein Netzwerk schaffen , mit Hilfen die ich bekommen kann.
Schatzi hat mir neue Studien über bewußtes Träumen gezeigt, ich erkannte das ich einiges in meiner Kindheit und Jugend schon unbewußt praktiziert habe und dies wird ein Weg sein den ich beschreiten werde um es abmildern zu können. Sicherlich werden immer wieder die ein oder andere Wunde aufplatzen , doch solange ich ehrlich zu mir selber bleibe , eingestehen kann , dass ich auch mal schwach bin , mich einsam und alleine fühle um im nächsten Moment aufzuspringen und zu sagen , “na gut, packen wirs an”, werde ich meinen Weg beständig fortschreiten.
In den letzten Tagen habe ich mir intensiv meine Monster angeschaut, ich denke so genau habe ich schon lange nicht mehr beobachtet. Es sind kleine starke Persönlichkeiten entstanden , ihr grenzenloses Vertrauen in die Mama beeindruckt mich schon. Sie haben mir Bilder gemalt für morgen , damit sie bei mir sind , ich sie nicht nur spüre sondern auch sehe. Es gibt für mich nichts schöneres als dieses grenzenlose Urvertrauen von den beiden. Sie verlassen sich so dermassen auf mich , dass ich die richtigen Entscheidungen treffe.
Mein Weg in den Sonnenschein , den Berg hinauf
Das Abrutschen in den letzten Tagen wurde wie schon in dem vorherigen Posting durch ein breites Netzwerk dass ich mir in den letzten Wochen geschaffen habe , verhindert. Jeder von ihnen machte ihren Job. Einige neue Mitstreiter sind hinzugekommen und die anderen wussten was sie zu tun haben. Es war wie ein Begehren mit einigen Tiefschlägen und einigen neuen Blessuren . Manch einer hätte sich vielleicht irgendwo in die Ecke gelegt und gesagt , nöööö , doch ich hatte irgendwann nur Hunger und dachte praktisch.
Schatzi und mein zwei hier meinten , mag zwar hart klingen aber vielleicht brauchtest du genau das um wach zu werden. Ich weiß es nicht, es hätte vielleicht noch ein wenig gedauert, doch meinen Weg bestreitet Sturkopf elköö eh und wenn dort vorne ein Fels ist , dann gehe ich halt drumherum . Manchmal setze ich mich auch hin schaue mir den Fels an , verschnaufe und überlege ob ich ihn nicht besser einhauen sollte , abtragen , aber auch ein Kreisverkehr , der immer wieder rund geht, hat einen Ausgang. Zu erkennen wo der Ausgang ist , das wird die Kunst des Lebens sein.
Viele verstehen nicht dass ich trotz allem noch immer weich sein kann , heute zeige ich es mehr denn je. Die Thera sagte, “Geben Sie den Menschen , die Chance , Sie so zu sehen wie Sie sind, sie sind sehr kommunikativ , blocken Sie nicht zu früh und lassen Sie sie an sich heran.” Genau das übe ich ein und mit jedem Tag gelingt es mir besser, ich gebe Kontrollen ab und verlasse mich nicht nur auf mich selber. Ich deligiere und wenn etwas nicht so funktioniert wie ich es mir vorgestellt habe, dann wird es halt korrigiert.
Ich bin bereit für das Leben da draussen und mein inneres Kind freut sich ebenso. Noch viele viele Tränen sind nicht geweint , noch einiges an Schmerz nicht durchlebt um es abzumildern. Doch es wirft mich nicht mehr um , inzwischen kann ein Auge lachen und das andere gleichzeitig weinen. Ich weiß genau was ich für mich will , was ich brauche um glücklich zu werden. Inzwischen habe ich wieder ein enormes Selbstbewußtsein wenn auch noch nicht emotional , doch auch daran arbeite ich ,genau zu definieren , das möchte ich , das brauche ich und das auf keinen Fall. Ich habe auch kein Problem mehr damit , mich von Menschen zu verabschieden , die mir nicht gut tun und hier spielt es keine Rolle wer das ist. Ein guter Freund sagt immer zu mir . Elke, wenn du feststellst es tut dir nicht gut, da vorne ist der Papierkorb, schmeiss es rein , “WEG DAMIT” , bussi Arnd.
Ich sitze hier draussen , hinten spielen die Kinder und ich höre ihnen lächelnd zu. Die kleinen Auseinandersetzungen zwischen Mädels und Jungs wer siegt da , wer setzt sich durch , macht schon Spass mitzubekommen. Sie entdecken ihre Welt und ihre Grenzen auf ganz natürliche Art und Weise. Mein Sohn macht mir zur Zeit etwas Kummer, er musste mit ansehen , wie eine vertraute Person für ihn einer anderen Gewalt antut. Dies zu verarbeiten , wird nicht sehr einfach für ihn sein. Aber ich bin mir sicher, dass ich ihm bisher genug mit auf dem Weg gegeben habe, dass er auch das verarbeitet und eventuell sogar das positive für ihn persönlich herausziehen lässt. Ich werde alles in die Wege leiten , dass er es einfacher hat zu verarbeiten und abzumildern. Noch hat sich nicht alles bei ihm festgesetzt , noch ist es früh genug aus ihm einen glücklichen Erwachsenen zu machen. Von den Monstern wird zur Zeit enorm viel abverlangt und ich wünschte mir manchmal sie hätten eine ganz normale Zukunft. Immer war es mein Anliegen ihnen eine andere Kindheit bieten zu können , als diese die ich durchstehen musste. In den Tagen war in der Presse die Geschichte von einer Frau die viele Jahre von ihrem Vater eingesperrt wurde. Man fragt sich , wie konnte dies geschehen. Gestern sah ich ein Bild von diesem Mann in der Zeitung und war erschrocken darüber , dass es die gleichen Augen waren. Einige Minuten sprang mein Herz ich sagte zu Mel , schau es sind seine Augen. Sie verstand und ging drüber hinweg. Diese Bruchstücke an Erinnerungen die im Kopf explodieren , diese Sekunden an Herzrasen , mildert sich dennoch ab. Kurz später spielten wir unser klap klap unsichtbar — klap - sichtbar Spiel. Viele denken sicherlich wenn sie uns drei sehen , die sind malle , durchgeknallt , bescheuert , verrückt und noch so manch andere Nettigkeit wird über die Lippen kommen. Doch es gibt Zeiten verrückt sein zu dürfen und Zeiten in denen man plant und denkt , aggiert und reagiert. Alles hat nebeneinander Bestand. Ebenso wie Liebe und Hass nebeneinander Bestand hat und auch die Gleichgültigkeit. Eine Erinnerung die weit nach hinten rückt , die da ist in irgendeinem Raum der Seele , aufgeschrieben in dem Buch der Vergangenheit , mit Tränen und Lächeln versehen und abgeschlossen.
Manches aus meiner Vergangenheit wird nicht zu Papier gebracht werden, wir haben beschlossen , einige Sachen auch auf sich beruhen zu lassen. Doch die immer wiederkehrende Frage , warum war keiner da der half , obwohl so viele “gesehen” haben, lässt sich nicht aus meinem Kopf verbannen. Sicher es hat mich zu dem Menschen gemacht , der ich heute bin, man kann sagen , es war mir so vorbestimmt, es sollte so sein. Im Moment bin ich noch nicht stark genug um das was mir im Kopf herumschwebt auch zu bewerkstelligen. Die Verantwortung für mich und die Monster , die Liebe zu den Kindern , setzt andere Prioritäten. Doch ich bin mir sicher, es kommen ruhigere Zeiten , Zeiten in denen ich mich umschauen kann, Zeiten in denen ich das erlernte anwende um Hilfe zu leisten , aber erst dann wenn ich innerlich stark genug dafür bin. In den Zwischenzeit hoffe ich , dass der Blogg die ein oder andere Hilfeleistung bieten kann. Als ich den Blogg begann wußte ich nicht was daraus wird , wußte nicht was ich damit überhaupt bezwecke. Meine Freunde wußten es aber und immer wenn ich nicht mehr schreiben wollte, brachten sie mich sanft oder auch mit der Brechstange dazu weiterzuschreiben. Es war meine eigene Therapie mein individueller Weg in die Fröhlichkeit. Oft dachte ich wenn ich mich hin und wieder beim lächeln oder manch einer nennt es nur grinsen erwischte , ist es nur aufgesetzt. Aber nein , es ist der ureigene Humor , die Komik die ich manchmal trotz allem in einer Situation entdecke , egal wie hart es in dem Moment zu sein scheint.
Ich seh das Licht eines neuen Morgens
öffne die Augen weit
Und nehm die Sonne in meine Arme
schein mir, schein mir tief ins Herz hinein
Ich seh den goldenen Glanz des Himmels
und mein Gefühl erwacht
In meiner Seele spür ich die Wärme
schein mir, schein mir tief ins Herz hinein
Ich hab Lust weit fortzugehen, einfach gradeaus
ich hab den Mut auch das zu tun, was du dich nicht traust
Ich hab die Kraft, ganz ich zu sein, wie viele andre auch
weil ich nur fest an mich zu glauben brauch
Ich seh das Licht eines neuen Morgens
öffne die Augen weit
Und nehm die Sonne in meine Arme
schein mir, schein mir tief ins Herz hinein
Ich gen nicht gern ganz ohne dich, doch tu ich wenn ich’s muß
Ich lach mit dir, doch glaube mir, ich wein nicht um dich am Schluß
Ich will auch nicht im Schatten stehen. Ich brauch den Sonnenschein
Wenn ich mir treu bin, bleib ich nie allein.
Ich seh das Licht eines neuen Morgens
öffne die Augen weit
Und nehm die Sonne in meine Arme
schein mir, schein mir tief ins Herz hinein
Alle die das Sunshinschen bis hier begleitet haben einen ganz lieben Dank
bussi
elke



und wir werden dich auch weiter begleiten wenn du uns lässt.(aber selbst wenn nich…hat uns das jemals abgehalten…?) bussi. ich hab dir die rosen gekocht und das essen ins wasser gestellt….. montagmorgen und die woche nimmt kein ende… muhahahah
Danke schön Süsse
Sch…. maloche , Montagmorgen und noch soooo viel Woche übrig…..
träller
hab ein Inetcafe gefunden und kann es mir nicht verkneifen hier schnell etwas hereinzuschreiben , ja die Sucht , die Sucht , der Compi ….
lach
elköööö