Fülle mir die Tage mit Sinn
fülle sie mir damit ich nicht fühle was ich fühle
fülle mir die Seele mit Lachen
fülle sie mir damit ich lache und die Tränen trockne
fülle mir das Leben mit leben
fülle es mir damit ich tanze und nicht täglich sterbe
fülle mir das Herz mit Liebe
fülle es mir damit ich nicht erkalte
fülle mir [...]
Archiv für März 2008
Fülle mir die Tage
Veröffentlicht in Bergi, gedanken am März 31, 2008 | Kommentar schreiben »
Alptraum
Veröffentlicht in Bergi, gedanken am März 31, 2008 | Kommentar schreiben »
na, vermisst du mich,
wenn die naechte lang und kalt sind?
traeumst du von mir,
in sehnsuchtsvollem schwarzen dunst?
aber ich, ich, ich, ich, ich,
ich bin ein alptraum
ich komm, ich komm im morgengraun
um dich vernichtend anzuschaun
ich jage dich und du entkommst mir nicht,
ich mach dich nachts zum attentaeter,
zum verraeter,
ich jage dir den schweiss von der glatten stirn
bis tief ins [...]
Kafka – Zitate
Veröffentlicht in Bergi, gedanken am März 27, 2008 | Kommentar schreiben »
Das eigentlich Charakteristische dieser Welt ist ihre Vergänglichkeit…
Jeder lebt hinter einem Gitter, das er mit sich herumträgt…
Wege entstehen dadurch,daß man sie geht…
Verbringe nicht die Zeit mit der Suche nach einem Hindernis.
Vielleicht ist keines da…
Je länger man vor der Tür zögert, desto fremder wird man…
Jeder der sich die Fähigkeit erhält, schönes zu erkennen,
wird nie alt werden…
der Aufbruch – Kafka
Veröffentlicht in Bergi, gedanken am März 27, 2008 | Kommentar schreiben »
Franz Kafka – Der Aufbruch
Ich befahl mein Pferd aus dem Stall zu holen. Der Diener verstand mich nicht. Ich ging selbst in den Stall, sattelte mein Pferd und bestieg es. In der Ferne hörte ich eine Trompete blasen, ich fragte ihn, was das bedeutete.
Er wusste nichts und hatte nichts gehört. Beim Tore hielt er mich [...]
Frage
Veröffentlicht in Bergi, gedanken am März 27, 2008 | Kommentar schreiben »
Schenk mir dein Lächeln
mit Tränen im Gesicht
Führ mich hinaus
aus dem Dunkel ins Licht
Du lässt mich deine Wärme spüren
Du berührst mich vertraut
Blickst hinter meine Maske
Gehst mir unter die Haut
Sag mir —
Siehst du mich – spürst du mich
Wo lebst du – verstehst du
Was suchst du
Warum liebst du mich
Warum liegst du in meinen Armen
Los sag schon
Warum liebst du [...]
sag doch was
Veröffentlicht in Bergi, gedanken am März 27, 2008 | Kommentar schreiben »
Jetzt sag doch was.
Komm rein, du wirst ganz naß.
Dein Gesicht ist leichenblaß
ein Zittern bebt um deinen Mund.
Sag etwas.
Willst du wieder wortlos gehn?
Lass mich hier nicht einfach stehn
wie einen geprügelten Hund.
Sag doch was.
Bitte, sag etwas.
Ich hab genauso wenig Kraft wie du.
Sag doch was.
Einfach irgendwas
und ich hör dir zu.
Jetzt sag doch was.
Komm, wir gehn noch ein Stück.
Nichts [...]
die Tage werden enger
Veröffentlicht in Bergi, gedanken am März 27, 2008 | Kommentar schreiben »
Bei dem lesen des Textes musste ich unwillkürlich denken , das war deine Vergangenheit, dein Warten auf den neuen Tag , warten das etwas geschieht.
Oft habe ich mir gesagt,
morgen wirds besser ,
morgen wird es geschehen ,
morgen stehst du auf ,
morgen kannst du gehen.
morgen spürst du Wärme,
morgen erreicht dich das Licht ,
morgen erlicht nicht die Kerze
morgen [...]
anonyme Opfer
Veröffentlicht in Bergi, Lieder, eigene Texte, gedanken am März 27, 2008 | Kommentar schreiben »
Ich weiß noch wie ich im Herbst begann das schweigen zu brechen, anfangs sehr behutsam , danach immer mehr , ich setzte die Spirale in Gang , war so voller Angst und auch heute bringt mich dieses Herzrasen manchmal um den Verstand , das Herzklopfen so wie als würde etwas unaufhaltsam auf einen zukommen und [...]
dein Scherbengesicht
Veröffentlicht in Bergi, Lieder, gedanken am März 27, 2008 | Kommentar schreiben »
Dein Lachen klingt, als käm’s von Band.
Du hältst dein Glas wie einen Schild in deiner Hand.
Dein Stolz umrahmt von schwarzem Haar.
Das war
alles, was ich übrig fand.
Der Tag ist lang, der Tag ist leer
er nimmt kein Ende.
Der Schmerz ist dumpf, der Schmerz ist schwer
kriecht in deine Hände.
Die Stadt ist grell, die Stadt, sie spricht
mit tausend [...]
Paulas Spiel
Veröffentlicht in Bergi, gedanken am März 27, 2008 | Kommentar schreiben »
Paulas Spiel
Sie sucht in fremden Augen
etwas, das sie kennt
besser noch, falls es das gibt
etwas, das sie liebt.
Sie würde für ihr Leben gern
zu jemandem gehören
doch sobald da etwas gutes ist
muss Paula es zerstören.
Auf alles hat sie Antwort
ihr Selbstbetrug hat Stil.
Sie hat gelernt zu rennen
doch sie kommt nie ans Ziel.
Sie sehnt sich oft nach Nähe
doch [...]
Kinderaugen
Veröffentlicht in Bergi, Lieder, gedanken am März 27, 2008 | Kommentar schreiben »
Tasten, lauern, warten, kriechen.
Suchen, wittern, riechen.
Kinderaugen flehen
wollen leben
wollen fort von hier.
Kinderaugen sehen
kann sie schmecken
sind ein Teil von mir.
Wenn du vor mir stehst ….
Veröffentlicht in Bergi, Lieder, eigene Texte, gedanken am März 27, 2008 | 2 Kommentare »
Ich habe meine Deutsch – Abiturarbeit über Franz Kafka geschrieben , die Verwandlung – meine Sichtweise war damals nicht die der Lehrer. Seine Art zu schreiben faszinierte mich damals schon , obwohl ich es sicherlich nicht einordnen konnte , geschweige dann zu erklären warum. Die Schmerzen werden wohl nie zu verstehen sein , das Blut [...]
kleine Ängste – große Panik
Veröffentlicht in Bergi, Lieder, gedanken am März 27, 2008 | Kommentar schreiben »
Der kleine Junge
liegt im Bett
atmet so flach er kann.
Unter der Decke
pocht ein kleines Herz
und treibt sein Zittern an.
Etwas lauert da draußen
in der Dunkelheit
und es kann ihn sehen.
Er würde jetzt gern
Vater rufen
doch der kann sie nicht verstehen
die kleinen Ängste
Lasst mich nicht allein
im Dunkel zurück…
Das kleine Mädchen
liegt im Bett
sagt: „Mami, bitte nicht!“
doch Mami [...]
Mutter , wo ist Vater …
Veröffentlicht in Bergi, Lieder, eigene Texte, gedanken am März 27, 2008 | Kommentar schreiben »
Ich kann mich sehr gut an seinem Todestag erinnern , Tage vorher ließ seine Kraft schon nach , er starb schon seit fast zwei Jahren , das letzte halbe Jahr war ich ständig um ihn und pflegte ihn. Er wartete auf seinen Sohn um sterben zu können. Ich sehe noch wie seine Atmung immer flacher [...]
danach ….
Veröffentlicht in Bergi, eigene Texte, gedanken am März 27, 2008 | Kommentar schreiben »
Die Erkenntnis das man nicht schuldig war , lässt einen irgendwann Schritt für Schritt von dem Abgrund , dem Dunkeln zurück gehen . Zu wissen das man noch klein war , sich nicht wehren konnte, heute es aber kann , dies dem Kind in sich klar zu machen ist der Weg aus dem Dunkel heraus [...]
meine Innere Stimme
Veröffentlicht in Lieder, eigene Texte, gedanken am März 27, 2008 | Kommentar schreiben »
andere nennen es innere Kind , andere yin und yan , es sind andere Begriffe für das gleiche tief in uns drin.
…..doch bewegt sich Yin und Yan spiralfoermig. Immer weiter zur Mitte hinzu.. die Spirale ist Yin und Yan. Eine staendige Wiederholung …..
Ich weiß vor einem Monat fand ich ein Video [...]
Hi , daddy 1
Veröffentlicht in gedanken am März 27, 2008 | Kommentar schreiben »
Hi, daddy
dies ist mein erster Brief an dich. Ich öffne damit eine Tür, die sich nicht wieder verschließen läßt, sie ist der Auftakt zu dem Weg zur Erkenntnis, welcher Mensch du warst.
In den letzten Wochen habe ich so oft an dich gedacht. Deine kleine Prinzessin versucht das Schöne aus dir herauszuholen [...]
So oft schon
Veröffentlicht in Bergi, eigene Texte am März 26, 2008 | Kommentar schreiben »
So oft schon zerstört
und doch wiedergekehrt
so oft schon entglitten
immer wieder nur gelitten
So oft schon aufgestanden
immer wieder mit einem Bangen
so oft letztendlich hingefallen
lass das letzte Echo in mir wiederhallen
So oft gekämpft an vorderster Front
doch selten richtig gekonnt
so oft an die Liebe geglaubt
und dennoch wurde es mir immer wieder geklaut
So oft schon in den Himmel gefleht
mit mehr [...]
Fluß meiner Kindheit
Veröffentlicht in Bergi, eigene Texte am März 26, 2008 | 2 Kommentare »
Ich sitze hier an dem Fluß meiner Kindheit , Tropfen plätschern in das Wasser hinein und so allmählich werde ich ruhiger. Das Wasser ist in Bewegung in eine Richtung , mit leichten Wirbeln , doch es bewegt sich. Nadine sagte , zieh dich warm an und geh raus , versuche dich wieder zu fassen , [...]
Dein Wille geschehe
Veröffentlicht in Bergi, gedanken am März 25, 2008 | Kommentar schreiben »
„Dein Wille geschehe“!
dein Wille geschehe! So sprach ich auch gern,
als Not und Trübsal und Sorge fern.
dann kamen Stunden, so bang und so schwer,
da wollt es kaum über die Lippen, oh Herr.
wenn das Herz blutet, die Seele weint,
wenn der helle Tag uns wie Nacht erscheint,
dann, dann ist es unsagbar schwer,
zu sprechen: Dein Wille geschehe, oh Herr!
dann [...]


