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In Zeiten der Ruhe erkenne ich nach wie vor , dass noch vieles brodelt, das Kind in mir weint immer noch bittere Tränen. Gestern war Muttertag , ich wußte das dies für mich ein schwieriger Tag werden würde. Die Hoffnung dass die Große sich meldet, die Erinnerung an Kindertage und das Kind in mir das immer nach Liebe und Anerkennung gebettelt hat. Die Vergangenheit vermischte sich mit der Gegenwart. Ich traute mir wieder selber nicht. Die Angst noch einmal so dermassen abzustürzen wie im Winter fühlt sich wie ein Ungeheuer in meinem Nacken an. Mel und Carmen , ebenso wie die Zwillinge drehen Videos wenn ich hier bei ihnen bin. Ich muss teilweise ganz schön grinsen , wie unbeschwert und für mich im nachhinein absolut albern das Kind Elke rumtobt. Es wird nassgespritzt , Purzelbaum geübt , mit Sissi nachlaufen gespielt, Handstand und Radschlagen geprobt. Irgendwie kommt immer wieder dieses lebensfrohe kleine Mädchen zum Vorschein , das ich nie gewesen bin und das übergrosse Sehnsucht nach Freiheit hatte und hat.
Ich weiß noch wie die Thera sagte , Sie hatten nie die Kontrolle , Sie dachten Sie hätten sie , aber das war nur vordergründig so. Sie waren leicht zu manipulieren. Ich war damals bitterböse, wie konnte sie es sich erlauben , ich der immer alles genau sah , zu sagen ich hätte nichts unter Kontrolle.
Vorletzte Nacht träumte ich dass ich ständig mit dem Kopf gegen die Wand schlug, ich wurde wach , hatte Tränen in den Augen schlief ein und es prallte auf mich ein , so enorm dass ich keine Kontrolle fand. Ich hatte öfters gehört dass man die Schmerzen fühlen kann , hatte es aber noch nicht so extrem erlebt. Ich durchlebte die ersten Vergewaltigungen körperlich. Ich fühlte wieder die Schmerzen , ich spürte den Mund , die Gier, wurde wach und wollte flüchten , weinte , dachte jetzt werde ich verrückt , schlief wieder ein und träumte weiter. Ich schaffte es in diesem Traum nicht zu flüchten , also sackte ich in mir zusammen , so wie ich es schon als Kind gemacht hatte, machte mich klein , kringelte mich ein.
An Muttertag deckte ich den Tisch , schnitt Blumen , versuchte alles schön zu machen. Die Zwillinge haben sich doch recht viel Mühe mit ihren Geschenken gemacht. Meine Große schrieb zu diesem Zweck immer eigene Gedichten , Geschichten , malte und werkelte tagelang vorher. Doch dieses Jahr blieb sie fort. Es ist einer meiner größten Tiefschläge in diesen Tagen , doch auch damit werde ich lernen umgehen zu müssen. Sie ist so wütend auf mich , will die Vergangenheit nicht wahr haben , liebt ihre Oma über alles und kann nicht verstehen dass ich ihrer Oma niemals verzeihen kann . Sie war eine Sadistin und darauf aus mich zu quälen wo es nur ging.
Die innerlichen Tränen flossen gestern, ich nahm die Kleine in den Arm und tröstete sie , versuchte ihr klarzumachen , dass meine Liebe zu ihr endlos ist, immer endlos bleiben wird, ebenso dass ich ihre Schwester über alles liebe.

Ich sah mich diese Nacht in einem Kreis , zusammengekauert und um mich herum viele Menschen. Ich sah wenn ich den Kopf ein wenig hob , Ma und Daddy , Jürgen , Christian , mein Ex- Noch wie auch immer Mann, ich sah Lehrer und Tanten , Onkel , sah meine leiblichen Eltern und meine Geschwister. Ich vergrub den Kopf tiefer und sank immer tiefer in mir herein , wollte mich klein machen.
Es war wie ein Ruck , aus der Embriohaltung kniete ich mich und schaute genauer in dem Kreis herum , in dem Kreis in dem ich jahrelang gefangen war. Man gestattete mir in dem Kreis zu bleiben , aber ich durfte nicht heraus. Bei jedem in diesem Kreis überlegte ich , würde ich in den Arm wollen , würde ich mich umarmen lassen wollen und ich verneinte innerlich. Ich fühlte wie mein Blick sich aufhellte und ich mit dem Finger auf jeden einzelnen zeigte. Du nicht und du nicht , meine Suche nach Familie , nach Wärme , nach Zärtlichkeit hatte bei ihnen ein Ende gefunden. Ich brauchte ihre Nähe nicht mehr , brauchte nicht mehr in diesem Kreis zu sein. Ich sah zu mir herab , sah mich in dem weißen Kleidchen , weiße Sandalen und Strümpfe die auf keinen Fall schmutzig werden durften. Ich sah mich wie ich mich behutsam bewegte um nicht aufzufallen. Ich sah das kleine Kind , dem die Tränen herunterliefen. Ich sah mich in dem Kreis.
Leise rief ich , komm her , komm zu mir, komm da raus , du schaffst das, komm weg da , das sind alles Menschen die dir nicht gut tun. Sie trampeln schon seit jahrzehnten auf deine Seele , geh auf sie zu und sie lösen sich auf. Komm hoch , komm schon.
Ich sehe mich heute noch mit ängstlichen Augen , sehe mich heute noch , wie ich in Panik geriet , wenn ihre Stimme tönte, ich eine Aufgabe nicht zu ihrer Zufriedenheit erfüllt habe. Oft während meines Studiums , meiner Laufbahn als Trainerin , Vorsitzende habe ich mir überlegt, jetzt müsste sie doch stolz auf mich sein, doch sie war es nicht. Es war ihr egal. Sie erzählte bei Bekannten was von “Die frisst doch nichts” , schaut mal wie sie aussieht. Die bekommt doch nichts auf die Reihe. Sie ist wie ihre Mutter. Es folgten Sätze wie , hätte ich mir nie so ein Balg ins Haus geholt , nichts als Ärger hat man mit diesem undankbaren Weib.
Sätze wie , ich werde dir schon beibringen , wie man zu reden hat, werde dir schon zeigen wie man zu gehorschen hat, ich werde es dir schon einprügeln. Auch heute noch schmerzen teilweise meine Finger , auch heute noch meide ich enge dunkle Räume , heute noch erschrecke ich wenn mich einer ins Gesicht pustet , erschrecke wenn sich eine Hand ruckartig hebt. Auch heute noch verabscheue ich laute Geräusche und Gespräche , gerate in Panik wenn sich Ärger anbahnt und ich die Situation nicht beruhigen kann. Selbst heute würde ich vor Auseinandersetzungen in emotionaler Ebene flüchten, vielleicht noch mehr wie zuvor. Ich bin weicher geworden , viel weicher, verletzbarer , angreifbarer.
Es ist für mich nach wie vor unerträglich auf mein Gewicht angesprochen zu werden, nach wie vor fühle ich mich dann ziemlich unter Druck gesetzt. Ich erkenne mich heute ziemlich gut aber die Zeit heilt erst die Wunden. Fast 33 Jahre esse ich jetzt so gut wie gar nichts , eben so viel dass ich überlebe, ich denke an chronischem Essverhalten gibt es kaum langwierigeres. Ich habe gelernt Geduld mit mir zu haben. Es wird so allmählich und ich freue mich über jede positive Resonanz. Sicher kann ich inzwischen über Sätze , mein Gott bist du dünn hinweggehen, doch Stiche sind es trotzdem.

Ich durchbreche gerade den Kreis und rette mein Kind , versuche es an einem sicheren Ort zu bringen. Ich habe für die Große damals ein Zimmer eingerichtet. Alles in einem wunderschönen blau , mit Glücksbärchies Tapete , blauer Himmel , blaue Übergardinen und hellen Möbeln. Heute weiß ich dass es das Kinderzimmer für mein kleines Kind war. Das es dort eine Heimat gefunden hatte. Vielleicht waren die Jahre der Stabilität mein inneres Wissen darum , ich weiß es nicht. Sicher musste irgendwann dieses Geschwür aufplatzen , all der Eiter der sich in meine Seele festgefressen hatte musste heraus und quillt nach wie vor heraus.
Mir wurde gesagt , dass ich teilweise wieder arrogant wirke, also versuche ich vorsichtiger zu sein, wie ich mit Menschen umgehe , wie ich mich gebe. Mir klingen die Worte meiner Thera tagtäglich im Ohr, geben Sie den Menschen eine Chance , lassen Sie sie an sich heran. Ich neige nach wie vor dazu mich zurückzuziehen , vor allem wenn ich mich verletzt fühle , wenn ich nicht dieses Gefühl von Liebe, Anerkennung , Wärme spüre. Nicht das Gefühl habe , man erwartet mich , ich bin angenommen , ich gehöre irgendwo hin. Im Moment bin ich eine Reisende , reise durch die Welt und suche mir meinen Platz. Ich fühle mich teilweise zurückgesetzt in den Zeiten mit Jürgen , zurückgesetzt in den jungen Jahren wo ich meinen ersten Versuch der Freiheit startete. Ich bin mir sicher wäre Christian nicht gestorben , wäre mein Leben grundlegend anders verlaufen. Auch heute habe ich wieder Freunde bei denen ich angenommen bin, die ich liebe , die mich lieben. Heute ist es auf viele verteilt, das Telefon ist oft mein treuester Begleiter. Manchmal genüge ich sogar schon mir selber. Ich nehme mein Kind mit in die Welt , entdecke und freue mich über jedes Teil was ich neu entdecke.

In dem Traum sass ich nun auf den Knien. Ich entdeckte mich in dem Kreis , es war eine Frau mit ernsten Augen , die mich liebevoll anschauten und sagten , jetzt komm schon , du hast dort lange genug gesessen steh jetzt auf , wisch dir die Tränen weg , komm. Sie reichte mir die Hand , erst zögerte ich , dachte , ist sie wirklich stark genug , wird sie meine Ängste verstehen und mich trösten können , wird sie mir den Weg aus den Tränen zeigen. Kann sie es schaffen das Ma nicht mehr ins Gesicht schlägt, wird sie es schaffen dass Dad nicht mehr in mein Zimmer kommt. Ich schaute sie an und ich glaubte ihr. Langsam stand ich auf und gab ihr die Hand. Als ich mir den Kreis anschaute waren die Menschen noch da aber sie waren nicht mehr übermächtig, nicht viel grösser als ich selber.

Die nächste Woche der Zukunft hat begonnen. In einer Stunde fahre ich zurück ins Hotel. Lasse meine Monster hier und mache die nächsten Schritte für uns 3. Es ist nicht wenig was mir abverlangt wird, aber ich liebe nach so kurzer Zeit schon wieder meine Unabhängigkeit, die Freude an der Arbeit , das was ich immer schon als Befreiung für mich selber empfunden habe.

In tiefer Liebe schaue ich mir meine Monster an , sehe ihr Vertrauen in mir. Die Kleine ist ängstlich aber auch sie wird es schaffen. Irgendwann werden wir angekommen sein, da bin ich mir sicher.

Ich musste ein wenig überlegen , was für eine Musik ich für meinen offiziellen Abschied nehme . Zur Auswahl standen flieg junger Adler , aber ich denke “ich fühle mich frei” , passt wesentlich besser zu mir.

Vor zwei Wochen war ich schon im Begriff den Blogg zu schließen , erstens weil mein Kopf voll mit Planungen ist , zweitens weil der Blogg die Heilung einer Seele voran treiben sollte und drittens weil ich die innerliche Vollendung abwarten wollte , den richtigen Zeitpunkt. Die Stunde , die ich innerlich spüren wollte. Schatzi sagte oft, alles wird gut, oder Schritt für Schritt , Pisspott und noch so einiges.
Ich wünsche mir für andere Seelen dieses Netzwerk an Freunde , wie ich sie hatte. In einem meiner wichtigsten Postings schrieb ich über die Armee der Krieger. Ich wünsche jeder verletzten Seele diese starke Armee wie ich sie hatte und habe.

In mir und um mich herum ist alles im Aufbruch , ich lese zur Zeit ein Buch über Indianer. Sie reißen ihre Zelte ab und reiten zu einem neuen Ort , der sinnvoller und effektiver für sie ist. Die Suche nach dem neuen Ort für mich und die Kinder war mit der geänderten Situation nicht so einfach. Doch zu keiner Sekunde habe ich an mir selber gezweifelt, klar ich war ein wenig verunsichert und hätte gerne meine Thera mit ihrem freundlichen Lächeln gehabt, die mir dann sagen müsste, es ist gut so , es ist spannend, ja es sind realistische und positive Aussichten, doch auch dieses war diese Woche nicht mehr von Nöten. Ich habe heute abend noch ein wichtiges Telefongespräch das mir auch den letzten Weg zeigen wird und auch hier weiß ich wie ich mich für den ein oder anderen Fall zu entscheiden habe.
Meine bedingungslose Liebe zu meinen Monstern und dem Erkennen dass ich innerlich mehr als stark bin , egal welche Hindernisse sich im Weg stellen , lässt mich heute hier an diesem Punkt stehen an dem ich stehe.
Gestern schaute ich mir den Himmel an mit seinen Wolken und dem wunderschönen blau. Es war wieder die Romantik in mir diese tiefe innere Ruhe und doch war da auch was anderes , sehr wichtiges. Die Erkenntnis dass ich parallel an der Heilung der Seele weiter arbeiten muss , es lernen muss abzumildern.
In dieser Nacht hatte ich keine Alpträume , davor schon, doch selbst das nehme ich als gegeben hin. Ich werde mir auch hier mein Netzwerk schaffen , mit Hilfen die ich bekommen kann.
Schatzi hat mir neue Studien über bewußtes Träumen gezeigt, ich erkannte das ich einiges in meiner Kindheit und Jugend schon unbewußt praktiziert habe und dies wird ein Weg sein den ich beschreiten werde um es abmildern zu können. Sicherlich werden immer wieder die ein oder andere Wunde aufplatzen , doch solange ich ehrlich zu mir selber bleibe , eingestehen kann , dass ich auch mal schwach bin , mich einsam und alleine fühle um im nächsten Moment aufzuspringen und zu sagen , “na gut, packen wirs an”, werde ich meinen Weg beständig fortschreiten.
In den letzten Tagen habe ich mir intensiv meine Monster angeschaut, ich denke so genau habe ich schon lange nicht mehr beobachtet. Es sind kleine starke Persönlichkeiten entstanden , ihr grenzenloses Vertrauen in die Mama beeindruckt mich schon. Sie haben mir Bilder gemalt für morgen , damit sie bei mir sind , ich sie nicht nur spüre sondern auch sehe. Es gibt für mich nichts schöneres als dieses grenzenlose Urvertrauen von den beiden. Sie verlassen sich so dermassen auf mich , dass ich die richtigen Entscheidungen treffe.
Mein Weg in den Sonnenschein , den Berg hinauf
Das Abrutschen in den letzten Tagen wurde wie schon in dem vorherigen Posting durch ein breites Netzwerk dass ich mir in den letzten Wochen geschaffen habe , verhindert. Jeder von ihnen machte ihren Job. Einige neue Mitstreiter sind hinzugekommen und die anderen wussten was sie zu tun haben. Es war wie ein Begehren mit einigen Tiefschlägen und einigen neuen Blessuren . Manch einer hätte sich vielleicht irgendwo in die Ecke gelegt und gesagt , nöööö , doch ich hatte irgendwann nur Hunger und dachte praktisch.
Schatzi und mein zwei hier meinten , mag zwar hart klingen aber vielleicht brauchtest du genau das um wach zu werden. Ich weiß es nicht, es hätte vielleicht noch ein wenig gedauert, doch meinen Weg bestreitet Sturkopf elköö eh und wenn dort vorne ein Fels ist , dann gehe ich halt drumherum . Manchmal setze ich mich auch hin schaue mir den Fels an , verschnaufe und überlege ob ich ihn nicht besser einhauen sollte , abtragen , aber auch ein Kreisverkehr , der immer wieder rund geht, hat einen Ausgang. Zu erkennen wo der Ausgang ist , das wird die Kunst des Lebens sein.
Viele verstehen nicht dass ich trotz allem noch immer weich sein kann , heute zeige ich es mehr denn je. Die Thera sagte, “Geben Sie den Menschen , die Chance , Sie so zu sehen wie Sie sind, sie sind sehr kommunikativ , blocken Sie nicht zu früh und lassen Sie sie an sich heran.” Genau das übe ich ein und mit jedem Tag gelingt es mir besser, ich gebe Kontrollen ab und verlasse mich nicht nur auf mich selber. Ich deligiere und wenn etwas nicht so funktioniert wie ich es mir vorgestellt habe, dann wird es halt korrigiert.
Ich bin bereit für das Leben da draussen und mein inneres Kind freut sich ebenso. Noch viele viele Tränen sind nicht geweint , noch einiges an Schmerz nicht durchlebt um es abzumildern. Doch es wirft mich nicht mehr um , inzwischen kann ein Auge lachen und das andere gleichzeitig weinen. Ich weiß genau was ich für mich will , was ich brauche um glücklich zu werden. Inzwischen habe ich wieder ein enormes Selbstbewußtsein wenn auch noch nicht emotional , doch auch daran arbeite ich ,genau zu definieren , das möchte ich , das brauche ich und das auf keinen Fall. Ich habe auch kein Problem mehr damit , mich von Menschen zu verabschieden , die mir nicht gut tun und hier spielt es keine Rolle wer das ist. Ein guter Freund sagt immer zu mir . Elke, wenn du feststellst es tut dir nicht gut, da vorne ist der Papierkorb, schmeiss es rein , “WEG DAMIT” , bussi Arnd.
Ich sitze hier draussen , hinten spielen die Kinder und ich höre ihnen lächelnd zu. Die kleinen Auseinandersetzungen zwischen Mädels und Jungs wer siegt da , wer setzt sich durch , macht schon Spass mitzubekommen. Sie entdecken ihre Welt und ihre Grenzen auf ganz natürliche Art und Weise. Mein Sohn macht mir zur Zeit etwas Kummer, er musste mit ansehen , wie eine vertraute Person für ihn einer anderen Gewalt antut. Dies zu verarbeiten , wird nicht sehr einfach für ihn sein. Aber ich bin mir sicher, dass ich ihm bisher genug mit auf dem Weg gegeben habe, dass er auch das verarbeitet und eventuell sogar das positive für ihn persönlich herausziehen lässt. Ich werde alles in die Wege leiten , dass er es einfacher hat zu verarbeiten und abzumildern. Noch hat sich nicht alles bei ihm festgesetzt , noch ist es früh genug aus ihm einen glücklichen Erwachsenen zu machen. Von den Monstern wird zur Zeit enorm viel abverlangt und ich wünschte mir manchmal sie hätten eine ganz normale Zukunft. Immer war es mein Anliegen ihnen eine andere Kindheit bieten zu können , als diese die ich durchstehen musste. In den Tagen war in der Presse die Geschichte von einer Frau die viele Jahre von ihrem Vater eingesperrt wurde. Man fragt sich , wie konnte dies geschehen. Gestern sah ich ein Bild von diesem Mann in der Zeitung und war erschrocken darüber , dass es die gleichen Augen waren. Einige Minuten sprang mein Herz ich sagte zu Mel , schau es sind seine Augen. Sie verstand und ging drüber hinweg. Diese Bruchstücke an Erinnerungen die im Kopf explodieren , diese Sekunden an Herzrasen , mildert sich dennoch ab. Kurz später spielten wir unser klap klap unsichtbar — klap - sichtbar Spiel. Viele denken sicherlich wenn sie uns drei sehen , die sind malle , durchgeknallt , bescheuert , verrückt und noch so manch andere Nettigkeit wird über die Lippen kommen. Doch es gibt Zeiten verrückt sein zu dürfen und Zeiten in denen man plant und denkt , aggiert und reagiert. Alles hat nebeneinander Bestand. Ebenso wie Liebe und Hass nebeneinander Bestand hat und auch die Gleichgültigkeit. Eine Erinnerung die weit nach hinten rückt , die da ist in irgendeinem Raum der Seele , aufgeschrieben in dem Buch der Vergangenheit , mit Tränen und Lächeln versehen und abgeschlossen.
Manches aus meiner Vergangenheit wird nicht zu Papier gebracht werden, wir haben beschlossen , einige Sachen auch auf sich beruhen zu lassen. Doch die immer wiederkehrende Frage , warum war keiner da der half , obwohl so viele “gesehen” haben, lässt sich nicht aus meinem Kopf verbannen. Sicher es hat mich zu dem Menschen gemacht , der ich heute bin, man kann sagen , es war mir so vorbestimmt, es sollte so sein. Im Moment bin ich noch nicht stark genug um das was mir im Kopf herumschwebt auch zu bewerkstelligen. Die Verantwortung für mich und die Monster , die Liebe zu den Kindern , setzt andere Prioritäten. Doch ich bin mir sicher, es kommen ruhigere Zeiten , Zeiten in denen ich mich umschauen kann, Zeiten in denen ich das erlernte anwende um Hilfe zu leisten , aber erst dann wenn ich innerlich stark genug dafür bin. In den Zwischenzeit hoffe ich , dass der Blogg die ein oder andere Hilfeleistung bieten kann. Als ich den Blogg begann wußte ich nicht was daraus wird , wußte nicht was ich damit überhaupt bezwecke. Meine Freunde wußten es aber und immer wenn ich nicht mehr schreiben wollte, brachten sie mich sanft oder auch mit der Brechstange dazu weiterzuschreiben. Es war meine eigene Therapie mein individueller Weg in die Fröhlichkeit. Oft dachte ich wenn ich mich hin und wieder beim lächeln oder manch einer nennt es nur grinsen erwischte , ist es nur aufgesetzt. Aber nein , es ist der ureigene Humor , die Komik die ich manchmal trotz allem in einer Situation entdecke , egal wie hart es in dem Moment zu sein scheint.

Ich seh das Licht eines neuen Morgens
öffne die Augen weit
Und nehm die Sonne in meine Arme
schein mir, schein mir tief ins Herz hinein

Ich seh den goldenen Glanz des Himmels
und mein Gefühl erwacht
In meiner Seele spür ich die Wärme
schein mir, schein mir tief ins Herz hinein

Ich hab Lust weit fortzugehen, einfach gradeaus
ich hab den Mut auch das zu tun, was du dich nicht traust
Ich hab die Kraft, ganz ich zu sein, wie viele andre auch
weil ich nur fest an mich zu glauben brauch

Ich seh das Licht eines neuen Morgens
öffne die Augen weit
Und nehm die Sonne in meine Arme
schein mir, schein mir tief ins Herz hinein

Ich gen nicht gern ganz ohne dich, doch tu ich wenn ich’s muß
Ich lach mit dir, doch glaube mir, ich wein nicht um dich am Schluß
Ich will auch nicht im Schatten stehen. Ich brauch den Sonnenschein
Wenn ich mir treu bin, bleib ich nie allein.

Ich seh das Licht eines neuen Morgens
öffne die Augen weit
Und nehm die Sonne in meine Arme
schein mir, schein mir tief ins Herz hinein

Alle die das Sunshinschen bis hier begleitet haben einen ganz lieben Dank
bussi
elke

Bevor ich meinen Abschiedsbrief hier für den Blogg schreibe , möchte ich mich offiziell bei meinen männermordenden Bestien bedanken. Ich weiß das ihr beide hier den Blogg lest und ich bin nicht immer so in der Lage zu zeigen , was mir eure Freundschaft zu mir bedeutet. Tagtäglich prallen zwei verschiedene Ansichten aneinander und für euch ist es sicherlich nicht immer einfach mich zu verstehen. Doch eins weiß ich ganz genau , mir sind nur selten Menschen mit so einer bedingungslosen Freundschaft begegnet. Ich werde nie vergessen was ihr alles für mich auf euch genommen habt, wie sehr ihr hinter mir gestanden habt und steht , wie sehr ihr euch in die erste Reihe der Armee der Krieger eingereiht habt.
Ich werde nie vergessen , wieviel Liebe ihr den Zwillingen schenkt , nie vergessen wie ihr alle die mir weh tun umbringen wollt , virtuell wie real. Ich werde nie vergessen wie ihr mich getröstet habt in den schwersten Stunden , nie unser Video vergessen , dass Madelaine so dermassen verwundert hat. Mama kann so durchgeknallt sein, Mama kann so dermassen lachen , das ist meine Mama ?. Die Kinder schauen sich die 45 min Blödsinn mit einer Begeisterung an , die schon beeindruckend ist.
Ich werde nie vergessen , wie ihr mich zum Lachen gebracht habt und auch zum Nachdenken , zum Erkennen wer ich bin. Sicher , ihr habt in den letzten Tagen auch erkannt welch ein starker Mensch ich sein kann und die harten Worte von eurer Seite waren die liebevollsten die ich in der letzten Zeit gehört habe.
Ich danke euch beiden dass es euch gibt. Ich bin Gott dankbar , dass ich euch begegnen durfte und noch dankbarer bin ich dass ihr mich lieb habt.
Ich umarme euch
Elköööö

Vor einigen Wochen hätte ich zu dem heutigen Tag gesagt, das muss er jetzt sein , so muss es jetzt sein , so wird es sein. Doch es bildet sich eine andere Gleichförmigkeit, sicher würde ich mich freuen , aber es bedeutet nicht den Untergang wenn nicht alles so funktioniert , wie ich es mir vorstelle.
Die letzte Woche brachte mich so weit über den Abgrund und ich dachte, diesmal sterbe ich endgültig, doch so leicht stirbt es sich nicht, weder körperlich noch geistig. Ich dachte , jetzt schaltest du am besten alles aus, was nur annähernd mit Gefühlen zu tun hat, beginne wieder den Menschen zu mißtrauen , sei achtsamer. Diejenigen, die ich am liebsten hatte bisher, haben mich auf die ein oder andere Weise gequält. Ich werde nie verstehen, wie Menschen gegen einen anderen die Hand heben können. In meinem ganzen Leben bisher habe ich es bis auf zwei Ausnahmen geschafft, mit Reden meine Meinung zu vertreten. Sicherlich , ich habe auch sehr oft zurückgesteckt und mich teilweise selbst verloren aber ich kann morgens in den Spiegel schauen.
Die letzten Tage habe ich intensiv zum ausspannen und nachdenken verwendet. Die Ruhe die einkehrt tut mir gut und wenn man mir sagt, dass ich verschiedene Arten habe mich zu präsentieren , denke ich , ich bin auf dem richtigen Weg. Wir haben vor 2 Tagen ein Video gedreht , ich musste so dermassen über mich selber lachen , es war schon komisch sich so zu sehen , wie ich mich manchmal präsentiere und trotzdem wurde mir klar , das Kind in mir und der Erwachsene haben Bestand nebeneinander. Ich schaffe es von Tag zu Tag mehr auf mein innerstes Gefühl zu hören , darauf zu achten was mir gut tut , mich zu trösten oder auch mich unbändig zu freuen. Dies ist die Kreativität , das Querdenken und auch die Leichtigkeit des Lebens , was mich immer ausmachte, auch hier bin ich wieder auf dem richtigen Weg. Sicher , es fehlt mir noch die Wärme und die Liebe , aber auch sie wird sich sicherlich eines Tages auf eine ganz vernünftige Art einstellen , in einem Maße wie ich es brauche und für mich wünsche.
Die Liebe zu den Monstern hat mich die letzten Tage überstehen lassen, die Tage der Gewalt , die Tage an denen ich dachte ich ertrinke und die Schmerzen der Seele brechen nur noch auf. Klar habe ich auch teilweise wieder Alpträume , aber ich bin gewappnet. Wenn ich inzwischen einen Aber- Satz schreibe , stellt er Sachen in den positiven Aspekt hinein. Draussen scheint schon die Sonne und die Vögel zwitschern . Es wird sicherlich ein wunderschöner Tag.

Ein neuer Tag ist gekommen

Ich wartete so lange
dass ein Wunder geschieht,
Jeder sagte mir ich solle stark sein,
durchhalten und keine Träne vergiessen

Durch Dunkelheit und gute Zeiten,
wusste ich es die ganze Zeit
und die welt dachte ich hätte alles,
aber ich wartete auf dich

Ruhe jetzt
Ich sehe ein Licht am Himmel,
Oh,es blendet mich fast,
Ich kann es kaum glauben,ich war von einem Engel mit Liebe ergriffen

lass den regen herunterkommen und meine Tränen wegwaschen
Lass ihn meine seele füllen und meine angst überfluten
Lass ihn die Mauern für eine neue sonne zerschmettern
Ein neuer Tag kommt…

Wo es dunkel war, ist jetzt ein Licht,
wo schmerzen waren, ist jetzt freude,
Wo Schwäche war, fand ich meine Kraft,
Alles in den augen eines jungen.

Ruhe jetzt
Ich sehe ein Licht am Himmel,
Oh, es blendet mich fast,
Ich kann es nicht glauben,ich war von einem Engel mit Liebe ergriffen

Lass den Regen herunterkommen und meine tränen wegwaschen
lass ihn meine seele füllen und meine angst überfluten,
lass ihn die Mauern für eine neue sonne zerschmettern

Ein neuer tag kommt
Ein neuer tag kommt…

Es ist eine alte Legende, und Du wirst sie nur verstehen können, wenn Du weise bist:

Eine Zigeunerin hatte den Mond beschworen.

Sie hat ihn eine ganze Nacht lang angefleht,

hat geweint bis zum Morgengrauen daß er ihr einen Mann zu schicken soll, einen Zigeuner.

Und irgendwann hatte der Mond ein Einsehen und sagte zu der Frau:

„Du sollst Deinen Mann haben, einen Gitan mit dunkler Haut.

Aber ich will eine Gegenleistung von Dir:

Ich will das erste Kind, das Du zur Welt bringst, als mein Eigenes haben“

Das Kind des Gitans mit dunkler Haut kam zur Welt,

aber es war weiß, so weiß wie das Fell eines Hermelins.

Und seine Augen waren grau und nicht dunkel.

Ein weißes Kind des weißen Mondes.

Und der Gitan verfluchte das Kind,

wünschte es zum Teufel und sagte: Ein Zauberer hat Dich gemacht.

Und er glaubte sich entehrt und schrie seine Frau an:

„Von wem ist dieses Kind?

Mit wem hast Du mich betrogen, eiskalt und schamlos?“

Und er erstach sie mit seinem Messer.

Das Kind aber brachte er auf einen Berg und ließ es dort liegen.

Dort liegt und lebt es.

Und in den Vollmondnächten geht es ihm gut.

Und wenn das Kind weint, dann nimmt der Mond ab, um dem Kind eine Wiege zu sein.

Wer sein ungeborenes Kind opfert, um nicht allein zu bleiben,

kann dieses Kind nicht geliebt haben.

Und Du Mond, Du willst Mutter sein,

und hast niemanden, dessen Liebe Dich zur Frau macht.

Sag mir, silberner Mond, was willst Du tun mit einem Wesen aus Fleisch und Blut,

einem Kind des Mondes?

Adieu mein Freund, es kommt die Zeit
du weißt, die stille Zeit zu geh’n, mein Freund.
Hat unser’n Sommer welk gemacht
Beide haben wir geweint, beide haben wir gelacht.

Und wie aus fernen Bäumen fällt
das Laub vergessen schon auf uns’re Welt
Denn überall ist ein Adieu
Was wir hören, was wir seh’n
ist Abschied im Vorübergeh’n.

In den Gärten der Zeit blüht der Wein der Fröhlichkeit
Lebe ihn, leb darin, wenn ich nicht mehr bei Dir bin.

Adieu, Papa, es kommt die Zeit
wir gingen einen langen Weg zu zweit
Du selber lehrtest mich zu geh’n
Zwischen Tag und Abendrot
brechen wir dasselbe Brot.

Und wie aus fernen Bäumen fällt
das Laub vergessen schon auf uns’re Welt
Denn überall ist ein Adieu
Was wir hören, was wir seh’n
ist Abschied im Vorübergeh’n.

In den Gärten der Zeit blüht der Wein der Fröhlichkeit
Lebe ihn, leb darin, wenn ich nicht mehr bei Dir bin.

Trink den Wein, schmück das Haus
Schenk der Liebe einen Strauß
Wenn Ihr lacht, bin ich da
Ich geh’ Euch nur ein Stück voraus.

Adieu Geliebte, es wird Zeit
Und deine Liebe macht das Morgen leicht
Du weißt, wenn ich gegangen bin
liegt im Ende schon Beginn,
und wird Verlieren schon Gewinn.

Und wie aus fernen Bäumen fällt
das Laub vergessen schon auf uns’re Welt
Denn überall ist ein Adieu
Was wir hören, was wir seh’n
ist Abschied im Vorübergeh’n.

In den Gärten der Zeit blüht der Wein der Fröhlichkeit
Lebe ihn, leb darin, wenn ich nicht mehr bei Dir bin

Mein Herz fliegt zu dir hin
weil ich in Gedanken schon bei dir bin
mit der Wolke der Sehnsucht schwebt sie von hier fort
an einem sehr bekannten Ort

Meine Liebe sie mit sich nimmt
wie ein Welle des Meeres von mir schwimmt
all meine Träume es mit sich reisst
so als wären Körper und Geist voneinander verwaist

Meine Augen schliesse ich und träum mich zu dir hin
weiß das ich damit nicht alleine bin
ein Lächeln ich hinter ganz eilig schicke
damit es dich ganz schnell beglücke

Eine Träne geht mit auf die Reise
vor Freude und Liebe auf meine bekannte Weise
ein Atemzug halte ich noch still
weil ich dich damit erreichen will

Mein Herz fliegt zu dir hin
weil ich in Gedanken schon bei dir bin
mit der Wolke der Sehnsucht schwebt sie von hier fort
zu dir zu den Wolken zu dem mir bekannten Ort

Sunshine April 2008

was ist das für ein Ding die Liebe
verstehe ich jemals was ich da fühle
warum pocht das Herz so hart
warum nicht weich und zart

was ist das für ein Kampf den ich führe
was für eine Vielfalt an Gefühle
wo sind die Träume hin macht das alles einen Sinn
weiß ich überhaupt noch was ich war und wer ich bin

was ist das für ein Ruf den ich tief in mir höre
ist es etwas worauf ich schwöre
was spür ich noch was ist schon fort
an einem ganz weit versteckten Ort

Was ist das für ein Ding die Liebe
erwartet man davon wirklich nur Hiebe
oder ist es so leicht wie der Wind
so wie ein singendes tanzendes Kind

Was ist das für eine Träne die herunterfliesst
die aus der tiefen Seele heraus entsprießt
wird das Herz immer einsam bleiben
nie an einem Ort sich niedersetzen und verweilen

Was ist das für ein Ruf den ich tief in mir höre
lass ich es zu dass ich mich daran störe
was ist das für ein brausen und tosen ganz tief in mir drin
macht es wirklich alles einen Sinn

Was ist das für ein zärtliches Flüstern und Zirpen im Ohr
warum kommt es ständig neu hervor
warum beruhigt sich nicht das unruhige Herz
was kennt es noch ausser Trauer und Schmerz

was ist das für ein Ding was bringt mir diese Zeit
ist das Herz bald beruhigt ist es nicht mehr weit
warum spüre ich noch immer den Atem auf meinem Gesicht
warum nur der Geist und die Seele nicht vergißt

was sind das für Hände die mich berühren
warum kann ich das noch immer spüren
was sind das für Augen die in mir verweilen
so als wollten sie nicht mehr von mir eilen

was ist das für ein Ding die Liebe
verstehe ich jemals was ich da fühle
warum ergreife ich ganz leise deine Hand
und erreiche dabei nur eine Wand

Sag mir, Du brauchst mich,
Sag mir nur wann und wo,
Ich werde da sein, in Deiner Welt.
Sag mir, Du willst mich,
Sag das nicht einfach so,
Denn ich werde schwach sein und Dir vertrau’n,

Ich werd’ nicht kämpfen,
Weil Du nich besiegt wirst,
Ich bin schon verlor’n
Wenn ich Dich seh’,

Siehst Du mich?
Willst Du mich?
Kennst Du mich?
Und kannst Du mich versteh’n?
Siehst Du mich?
Willst Du mich?
Kennst Du mich?
Und kannst Du mich versteh’n?

Deine Ängste schmeiß’ ich raus,
Deine Zweifel lösch’ ich aus,
Meine Sehnsucht, das bist Du,
Wir müssen glauben was wir tun,
Ich schaff’s niemals mehr allein,
Du musst mehr als bei mir sein,
Du musst mich jetzt versteh’n,
Dann kannst du uns’re Zukunft seh’n…

hungriges Herz

Hungriges Herz

Dein zuckersüsser roter Mund lutscht alle Worte kugelrund
und selbst im Kampf ergeben sich, deine Lippen meinen nicht
an deinen glühend heissen Wangen verbrenn ich meine Finger
selbst wenn Du mich zu Boden wirfst wähn ich mich als Gewinner
Was ist mit meinem Willen bloss, machst meinen Willen willenlos

Du bist eis-eiskalt
Du bist eis-eiskalt

Mein hungriges Herz durchfährt ein bittersüsser Schmerz
sag mir wie weit, wie weit, wie weit willst Du gehen
Mein hungriges Herz durchfährt ein bittersüsses Schwert
sag nur wie weit ,wie weit, wie weit wirst Du gehen

Deine Augen sehen durch mich durch jemand anderen an
wenn Deine Hände mich berühren, verfolgen sie einen Plan
mit deiner rauhen Engelszunge dringst Du in mich ein
Du hälst mich fest was soll das bloss, drück ich zurück, lässt du mich los

Du bist eis-eiskalt
Du bist eis-eiskalt

Mein hungriges Herz durchfährt ein bittersüsser Schmerz
sag mir wie weit, wie weit ,wie weit willst Du gehen
Mein hungriges Herz durchfährt ein bittersüsses Schwert
sag nur wie weit ,wie weit, wie weit wirst Du gehen

Sag mir wie weit wie weit wie weit wie weit………..

Niemand

In jeder Sekunde atmest du ein.
Du musst nicht dran denken, es läuft von allein.
Und du lebst, du lebst, bist du stirbst.
Zeit heilt die Wunden und Wasser wäscht rein.
Dein Herz wird dich lenken und gut zu dir sein.
Und du stehst, du stehst, bist du fällst.

Ref.
Du brauchst niemand der dir zeigt, wie leicht man lebt.
Du brauchst niemand der dir sagt, worum es geht.
Du bist niemand der verliert und untergeht.
Es gibt niemand der dein Leben für dich lebt.

2.Str.
Du wandelst im Dunkeln & du siehst das Licht.
Du glaubst an die Liebe & fürchtest dich nicht.
Du bist frei, frei bis du stirbst.
Gebor’n in der Zukunft, liegst du mit der Zeit.
Nichts kann dich halten, du bist längst bereit.
für den Tag, der Tag der dich liebt.

Ref.
Du brauchst niemand der dir zeigt, wie leicht man lebt.
Du brauchst niemand der dir sagt, worum es geht.
Du bist niemand der verliert und untergeht.
Es gibt niemand der dein Leben für dich lebt.
Für dich leeebt, ooooooooooh…

Geia

Es brennt mir auf den Nägeln über Geia zu schreiben. Lange Zeit habe ich den Kontakt zu ihr vermieden und ich denke ihr ging es nicht anders. Unsere Schicksale sind sehr eng miteinander verknüpft , sie liest inzwischen diesen Blog und vor allem beginnt sie nachzudenken. Ich werde sie nicht begleiten können auf ihren Weg , versuche nur ihr in der kurzen Zeit die wir noch intensiv miteinander haben , Impulse zu setzen . Ihren eigenen persönlichen Weg in das Glück , das Leben und nicht nur überlegen muss sie selber gehen. Es wird ihr bei den ersten Schritten keiner helfen können. Jedoch hat sie einen Freund der sie auffangen wird und das weiß sie.

Es war spannend bei der Thera herauszufinden , was mich mit Geia verbindet. Die Antwort war so einfach wie auch sie kompliziert ist. Geia hat meine Wut gelebt , nach aussen hin brauste sie immer auf und ich klettete mich als Kind teilweise so an ihr. In ihren Empfindungen ist es anders, sie sagte vor ein paar Tagen , Elke ich habe dich immer bewundert, dir ist immer alles in den Schoss gefallen , das was du wolltest hast du durchgesetzt , hast du dir erkämpft. Richtig ist aber dass sie die Kämpferin war, sie das Risiko eingegangen ist , Strafen zu bekommen , sie ihre teilweise ungezügelte Wut offen nach aussen trug. Auch heute schwappt es teilweise richtig heftig rüber, doch heute weiß sie es.

Die Thera fragte , was ist noch wenn Sie an Geia denken , nach einigem um den heißen Brei laufen , sagte ich ja verdammt , weil ich sie unheimlich lieb habe, sie immer lieb hatte und oft ein schlechtes Gewissen hatte, weil ich sie so dermassen für mich vereinnahmt habe.
Gestern abend sagte Geia zu mir ,” Ich bin stolz auf dich , so verdammt stolz” , ich brach nur noch in Tränen aus. Von Klein an machte Geia das was ich wollte , heute ist sie mir eine wahrhaftige Freundin geworden , die mir erzählt, Mensch bin ich froh , dass du immer mehr wieder die Chaotin wirst, dieses lockere , ach alles egal mach mal, dass ich sie kribbelig mache, so dass sie arghhhh schreien muss. Und desto mehr sie Hilfeeee Elke kommt um so mehr stachelt sie mich an. Sie beruhigt mich und ein wenig leitet sie mich. Dennoch habe ich begriffen und gerade durch sie , dass ich meine Wut selber leben muss , ich kann und darf sie nicht abgeben , ich werde es lernen müssen , selbst auf die Gefahr hin dass eine masse Menschen die Köpfe einziehen müssen.

Ich erinnere mich an Geia , da müssen wir so um die 8 bis 9 Jahre gewesen sein. Wir waren erst ab 5. Schuljahr in der gleichen Klasse, doch in den Jahren davor gingen wir gemeinsam zur Schule. Geia wurde ständig gehänselt und von Klassenkameraden verprügelt. Teilweise war es für sie ein Spießrutenlaufen. Sie war die Tochter eines dorfbekannten Alkoholikers. Ihre Mama war eine stille verängstigte. Meine Ma sagte oft, sie hätte früher kaum ein Wort gesprochen. Ihre Ma liebte ihren Mann über alles und resignierte wahrscheinlich irgendwann. Sie schaute weg , wenn ihr Mann agressiv den Kindern gegenüber wurde. Geia war die Älteste von 4 Kindern. Sie war immer ein Rebell und versuchte sich zu wehren , doch es gelang ihr nicht. Ich bewunderte immer ihre Fertigkeiten in Malen und später fotografieren, ich werde nie ihre Größe diesbezüglich erreichen. Geia musste irgendwann meine Strafarbeiten schreiben , dafür schrieb ich dann Referate , grins , nein , diese ließ ich von meiner Ma schreiben , weil es ja so viel war. Ich weiß nicht wie ich das damals gemacht habe, aber Ma schrieb und schrieb und schrieb….

Ich versuche aus gewissen Gründen im Moment nur das zu schreiben was Geia mir erzählt hat. Ich möchte ihre Erinnerungen nicht vorweg nehmen . So einiges fällt mir noch zu ihrer Kindheit an , aber ich möchte ihr ihre Zeitpunkte geben , so wie ich das täglich in der letzten Zeit von ihr eingefordert habe.

Wir waren viel draussen , ich wußte gar nicht dass ich auch mit Puppen gespielt habe, wir zogen sie an und aus, ich kann es nicht fassen , ich und Puppen. Ich sah mich selber nicht so. Geia war dabei wenn wir alles mögliche an Krabbelzeugs sammelten , waren es Kartoffelkäfer , Heuschrecken , Frösche , Würmer , vor uns war nichts sicher. Wir müssen uns sehr oft gestritten haben , teilweise war es richtig heftig , aber wir hingen auch aneinander. Sie sagt , wir hätten uns oft gegenseitig geschützt. Ich muß zu ihr gesagt haben , wir müssen zusammenhalten Geia, wir lassen uns nicht kaputt machen , wir schaffen das schon . Ich weiß , ich habe ihr einmal Tips gegeben , wie man Prügel besser erträgt, hatte ihr geraten nicht mehr zu weinen und zu fragen ob sie fertig wären und gehen könne.
Die Thera fragte gestern und war es so , waren Sie so oder war das nur aufgesetzt. Ich hab sie angeschaut und wußte , ja ich war so , ich war trotz allem immer eine kleine Kämpferin mit einem unbändigen Stolz und ich wußte dass ich meinen Weg gehen würde. Geia meinte, sie haben uns gebrochen , nein Geia haben sie nicht , denn wir haben uns unser Paradies erhalten unsere Welt unser Stolz.
Geia war in der ersten Zeit eine recht gute Schülerin , doch sie wurde von Jahr zu Jahr ängstlicher nach aussen hin , irgendwann war sie nicht mehr in der Lage zu lernen und sackte heftig ab. Wenn ich sie heute manchmal reden höre , denke ich was für ein heller Geist sie ist, du hast die Bücher gelesen und sie hat das Wissen und manchmal auch die Weitsicht. Sie hat viel früher erkannt, dass Liebe alles besiegt. Sicher sie ist nicht gerade belohnt worden vom Leben aber sie wußte lange lange vor mir , das man trotz allem lieben muss.

Heute umarme ich sie und geb ihr in Gedanken die tiefe Zuneigung zurück , die sie immer für mich empfunden hat. Ich wußte es auch schon als Kind. Die kurze Zeit die uns noch bleibt, werde ich ihr die Freundin sein , die sie braucht und ich bin mir sicher danach steht sie auf und geht auch ihren Weg.

Wir übten Choreographien ein , spielten schrecklich laut und vor allem falsch Blockflöte , sangen und tanzten. Sie deckte mich wenn ich irgendwas durchsetzen wollte und nahm jeden Ärger für mich in Kauf. Irgendwann habe ich mir meine Möglichkeiten geschaffen , das zu machen was ich wollte , nicht offensichtlich doch ich ging meinen Weg gegen alle Widerstände.

Ich nahm Geia mit als ich zum Jugendamt ging , Änderungen herbeiführen. Sie erzählte mir dass sie sehr viel Ärger hatte, einiges durchstehen musste. Ebenso war es Geia die den Hausarzt verständigte , sie machte viel damit es an die Öffentlichkeit gelang. Die Eltern bekamen einiges an Verwarnungen und sie sagte mir dass es milder wurde. Irgendwann schaffte sie komplett den Absprung und zog aus , flüchtete aus dem Elternhaus. Ich konnte es damals nicht verstehen und war ziemlich wütend , weil sie einfach weg war. Geia sagt heute oft , wir hätten gemeinsam gehen sollen aber ich war dazu gar nicht in der Lage. Oft habe ich über andere gelebt , so auch bei ihr.

Lange Jahre kehrte Geia nicht nach Hause zurück , sie ging komplett ihren eigenen Weg , befreite sich und dennoch steckt der Schmerz tief in ihr. Ich wünsche ihr dass sie in das Lachen eintaucht , der feine Humor der ihr eigen ist immer mehr auslebt, ihre Verrücktheit und auch das Leben wollen für sich selber findet.

Geia ich habe dich ganz besonders lieb auch wenn ich dich manchmal auf einen Baum setzen möchte, wenn du mir Kindheitserinnerungen erzählst die ich noch nicht weiß. Doch das ist nicht deine Schuld bussi

Geias Lieblingslied und auch meins . ein Moment des Friedens - Frieden in unserem Herzen

Ich höre immer noch deine Stimme, wenn du neben mir schläfst,
ich spüre immer noch deine Berührungen in meinen Träumen.
Vergib mir meine Schwäche aber ich weiß nicht warum :
Ohne dich fällt es mir schwer zu überleben

Denn immer wenn wir uns berühren,
bekomme ich dieses Gefühl
und jedes Mal wenn wir uns küssen,
ich schwöre, ich kann fliegen.
Kannst du nicht meinen schnellen Herzschlag spüren?
Ich möchte, dass es bleibt.
Ich brauche dich an meiner Seite.

Denn immer wenn wir uns berühren,
fühle ich diese Anziehung
und jedes Mal wenn wir uns küssen
erreiche ich den Himmel.
Kannst du nicht meinen langsamen Herzschlag spüren?
Ich kann dich nicht gehen lassen
Ich will dich in meinem Leben.

Deine Arme sind mein Schloß,
dein Herz ist mein Himmel,
sie trocknen Tränen, die ich weine.
Die guten und die schlechten Zeiten,wir haben sie alle durch.
Du bringst mich zum stehen wenn ich falle.

Denn immer wenn wir uns berühren,
bekomme ich dieses Gefühl,
und jedes Mal wenn wir uns küssen
ich schwöre, ich kann fliegen.
Kannst du nicht meinen schnellen Herzschlag spüren?
Ich möchte, dass es bleibt.
Ich brauche dich an meiner Seite.

Denn immer wenn wir uns berühren,
fühle ich diese Anziehung
und jedes Mal wenn wir uns küssen
erreiche ich den Himmel.
Kannst du nicht meinen langsamen Herzschlag spüren?
Ich kann dich nicht gehen lassen
Ich will dich dich in meinem Leben haben.

Denn immer wenn wir uns berühren,
bekomme ich dieses Gefühl,
und jedes Mal wenn wir uns küssen
könnte ich schwören, ich kann fliegen.
Kannst du nicht meinen schnellen Herzschlag spüren?
Ich möchte, dass es bleibt.
Ich brauche dich an meiner Seite.

Denn immer wenn wir uns berühren,
fühle ich diese Anziehung
und jedes mal wenn wir uns küssen
erreiche ich den Himmel.
Kannst du nicht meinen langsamen Herzschlag spüren?
Ich kann dich nicht gehen lassen
Ich will dich in meinem Leben.

Ich liebe dich mein Intruder

heute

Ich habe einem Mädel in einem Selbsthilfeforum geantwortet und nach einigem Überlegen beschlossen dieses teilweise auch in diesen Blog zu setzen.

Danke für deine Antwort , ich habe mir deine Antwort 2 x in Ruhe durchgelesen und meinen alten Ritus aufstehen durch die Gegend laufen irgendwas machen wieder hinsetzen gemacht . Manchmal muss ich schon über mich selber lachen…..
Irgendwas in den Tagen mit der Großen und den Auseinandersetzungen mit meinem Ex ist passiert. Ich weiß nicht was , aber in meinem Kopf hat irgendwas klick gemacht. Zuerst dachte ich ich würde wieder alles schlucken , vergraben und traute meinen eigenen Gefühlen mal wieder nicht.
Ich konnte es nicht fassen , dass ich mir selber sagte jetzt erst recht. Inzwischen hatte ich 2 x Thera in der Woche beschlossen. Es war diese die mich auf das was mit mir geschah aufmerksam machte , ich selber empfand mich als hyperaktiv hibbelig kribbelig und noch so einige Sachen , ich wollte vor mir selber auf der Hut sein. Sie sagte, Sie strahlen , Sie sind ruhig geworden. Es ist schon kurrios , dass ich selber sowas von vorsichtig vor mir selber bin. Ich habe einen vollen Terminplan , einiges an Vorstellungstermine , plane einen Umzug in eine andere Stadt , habe mich neu zur 2. Vorsitzenden wählen lassen, nehme massig Amtsgänge und Telefongespräche auf mich , lerne für die Einstellungstests, schreibe wie ein Weltmeister und falle abends totmüde ins Bett.
In der ersten Woche der Veränderung dachte ich noch oft , dass machst du nur um von dir selber abzulenken du willst wieder rückwärts, willst nicht mehr weinen . Ich jammerte bei der Thera , es ist mir alles zu viel , sie musste mir sagen , es entwickelt sich alles positiv. Es ist enorm was Sie leisten.
Letzten Freitag hatte ich ein für mich komisches Erlebnis oder besser gesagt eins wo ich mir sagen musste , oh jeh wie sehr brauchst du sie. Ich dachte ich hätte Termin um 10 Uhr weil ich immer um 10 Termin habe. Sie war nicht da und ich bin fast Amok gelaufen. Habe das komplette Haus rausgeklingelt, weil sie nicht da war. Das muss für die Leute ziemlich verrückt gewirkt haben. Nach einer halben Stunde fiel mir dann auf das es nicht Mittwoch ist und ich erst um 14 Uhr Termin habe.
Wir haben dann nachmittags überlegt wie wir die Thera weiter laufen lassen können bis ich an meinem neuen Wohnort eine neue Thera gefunden habe. Sicherlich habe ich Muffensausen vor einer neuen , aber ich bin froh dass ich meine alte noch im Rücken habe , wir überlegten ebenso ob wir nicht zusätzlich noch eine Gruppentherapie machen. Ich denke du verstehst was ich meine, ich brauche sie für meine Bestätigung . Sie strahlte und freute sich mit mir , erst in dem Moment konnte ich mich selber freuen , für das was ich in den letzten Tagen erreicht habe. Sicherlich bin ich ängstlich wie ein kleines Kind. Ich sagte ihr ich habe Herzrasen und sollte ihr erklären wie das Gefühl ist, erst als sie mir sagte , das ist Aufgeregtheit und es entwickelt sich alles positiv war ich beruhigt. Trotz allem meinte sie ich solle es untersuchen lassen , denn vom therapeutischen her könne es nicht mehr so doll sein. Das erste Mal im Leben stimmte ich ihr zu , sie sagte oft vorher ich würde keine Selbstfürsorge walten lassen , doch auch da bin ich inzwischen auf dem richtigen Weg.
Ich nehme verhältnismässig schnell zu in den letzten Wochen und habe an manchen Tagen das Gefühl ich verhungere noch, kannte ich früher nicht das Hungergefühl , denke ich heute manchmal es nimmt überhand. Doch es wird einfach so sein , mein Körper meldet sich zu Wort und ruft Achtung , du brauchst das und das und ich höre inzwischen hin, sorge für ausreichend Schlaf , sorge für Pausen und Erholung nur mit dem Rauchen gelingt mir noch nicht so.
Gestern habe ich , ich treffe mich neuerdings mit einer Freundin aus meiner Kindheit , die mir erzählt wie ich als Kind war, bitterlich geweint. Sie erzählte mir dass ich so ca. mit 14 zum Jugendamt gegangen bin , sie mitgeschleppt hätte und dort einiges erzählt habe. Leider weiß ich selber nichts davon auch nicht nach ihren Erzählungen . Sie muß ihre blauen Flecken gezeigt habe, ( hatte eine ähnliche , wenn auch nicht so tragische Kindheit) , am Tag danach muss dann das Jugendamt bei den Eltern gewesen sein und mittags bekam sie dann Prügel. Sie sagt , das Jugendamt hätte gesagt, bei dir wissen wir das was im Argen ist , da müssen wir schauen.
Ich bin verdammt wütend , dass nichts geschehen ist damals, dieser Kreislauf in mir , warum war keiner da der dir half, warum haben alle weg geschaut. Die Thera sagt ich müsse allmählich wieder aus diesem Wutkreislauf heraus , dürfte nicht darin stecken bleiben, Liebe und Hass hätten nebeneinander Bestand , doch ich habe grosse grosse Schwierigkeiten dies zu lernen und zu akzeptieren. Ich weiß das wird mein nächster Unterricht in eigener Person sein aber ich weiß auch bei allem was ich inzwischen mache ich gehe nicht mehr rückwärts , da in ruhigen Momenten , Trauer , Wut , Tränen innerlich da sind , sie schwelgen brechen auf , mildern sich , gehen fort , kommen wieder. Ich bin zufrieden mit mir , weil ich trotz allem weiter voran gehe , sehr unruhig , oft ängstlich aber mit ganz viel Mut in der Hoffnung dass ich innerlich eines Tages glücklich sein kann , mich und meine Bedürfnisse locker und leicht äussern kann , Grenzen aufzeigen kann und vor allem sagen kann , schaut hier bin ich , elke mit all ihren Stärken und vor allen Schwächen.
Mein väterlicher Freund , er ist an die 80 sagte mir vorherige Woche , Elke du bist was besonderes, dein Können , dein Wissen , dein Vertrauen in dir selber , hol es wieder hervor. Es gibt so viele Menschen die von dir überzeugt sind, du hast eine wunderbare Gabe , Menschen zu begeistern . Er erzählte mir von einem guten alten Freund der heute in der NOK arbeitet. Dieser war so dermassen von mir überzeugt , sagte aber damals schon , dass ich einen Hang habe mich selber zu überfordern , über meine Kraft hinaus zu aggieren. Er sagte , Elke spiele nicht bei deiner Therapie , arbeite mit , zeig deine Stärken und werde gesund in deiner Seele. Er ist lange Jahre Landtagsabgeordneter gewesen , erfahren im Umgang mit den Menschen , ich habe ihn mir mit ins Boot geholt . Zudem telefoniere ich mit einem Mädel dass auch hier ist, winke mein Liebes , du weißt das du gemeint bist. Sie sagt immer , Elke wir sind eine spezielle Sorte , wir brauchen viel mehr an Gefühl , damit es auch bei uns ankommt. In schwierigen Situationen telefoniere ich manchmal kurz bevor ich irgendeinen Gang erledigen muss , sie hilft mir durch ihre Fröhlichkeit auch wenn es ihr selber nicht so gut geht. Ich freue mich bei ihr , dass sie mir so nahe ist , bussi an Cäääääääärstin .
Ich traue mir inzwischen wieder selber , letzte Woche habe ich überlegt, du hast ein Bürgerbegehren und -entscheid geführt, du hast einen Verein aus der Misere geholt, hast dein Abi und teilweise Studium gegen alle Widerstände durchgesetzt. Meine Freundin sagte, Mensch elke ich habe dich immer bewundert, dir ist alles in den Schoss gefallen , du warst immer eine Chaotin , immer flechmatisch , doch wenn du was wolltest , hast du so lange gekramt bis du es hattest. Du hast dich nie beirren lassen , weißt du eigentlich wie sehr wir dich alle bewundert haben für deine Stärke. Ich habe sie lange angeschaut und gesagt, Geia , aber ich war das doch nicht. Nein sagte sie , du warst es , glaube es mir , du warst immer stark.
Oft in den letzten Monaten habe ich mich gefragt, was bleibt von mir übrig , wenn ich alles noch einmal erlebe, ich bin als Kind daran zerbrochen , zerbreche ich diesmal wieder , ist dann alles weg , was ich mir innerlich aufgebaut habe, was ist von mir dann noch übrig. Im Moment durchlebe ich die schlimmsten Stunden meiner Kindheit , weine und machmal blute ich auch innerlich , im nächsten Moment kommen irgendwelche Menschen in meinen Kopf und ich lächele. Ich schaffe es beides parallel laufen zu lassen , beides nebeneinander Bestand haben zu lassen, schaffe es den Schmerz abzumildern. Ich weiß es wird noch ein langer langer Weg und so manche Träne wird noch fliessen , so manches Kissen noch durch die Gegend fliegen und so manch einer wird noch das Energie- und Temperamentsbündel Elke zu spüren bekommen . Doch das bin ich , laut , leise , stark und schwach. Ich brauche nicht mehr auf der Hut vor mir selber zu sein. Inzwischen sage ich mir , wer mich so nicht liebt wie ich bin , der braucht sich auch nicht mit mir zu befassen. Ich weiß wer ich bin , ich weiß was ich bin und wer genau hin schaut wird dies erkennen. Und ich sage mir , hallo Welt hier bin ich , was hälst du für mich bereit , ich freue mich auf das Abenteuer Leben und zwar zu meinen Spielregeln und so dass es mir gut tut.
Ich hoffe Teutonia dass ich nicht zu viel geschrieben habe, doch es hat mir super gut getan , einfach mal zu schreiben , wie es innerlich bei mir im Moment aussieht.
Ich habe mir viele Menschen ins Boot geholt, telefoniere teilweise wie ein Weltmeister und ich höre auf die Worte meiner Thera nicht nur kommunikativ zu sein , was ich eh könne , sondern auch Nähe zuzulassen , nicht zu früh auf Distanz zu gehen. Ich lerne dadurch immer mehr wunderbare Menschen kennen und auch zu lieben, ich erweitere meinen Bekannten- und Freundeskreis und höre mir andere Meinungen an , ziehe mir das raus was ich für mich brauche und schaffe es inzwischen auch schon wieder zuzuhören und zu bewerten. Halt so als wäre mein Geist neu erwacht, ich schaffe es wieder mir vieles zu merken , lernen fällt mir wieder leicht und vor allem albern und lustig sein , ohne das Gefühl zu haben es ist nur aufgesetzt. Ich denke so allmählich kommt die alte Elke wieder zum Vorschein , aber halt mit einer dicken Portion Trauerarbeit , der Einsicht dass nicht alles im Leben so läuft wie es laufen sollte, der Einsicht dass es auch das Böse gibt , so wie es das Gute gibt, aber auch das dort eine Mitte ist wo beides Bestand haben kann.
Ich habe ein wunderschönes Lied gefunden von Pur , sie sieht die Sonne. Weißt du ich hatte immer den Glauben an das Leben , den Glauben dass alles gut wird. Gestern sagte man mir , du bist mir zu euphorisch , ich konnte mich daran erinnern , dass mir ein sehr guter Freund genau dies einmal gesagt hatte, als ich das Bürgerbegehren startete. Ich sagte ihm damals Thomas , die Halle wird gefüllt sein , er meinte du hast viel zu viel Vertrauen zu den Menschen. Ich hatte einige Rückschläge in diesen Tagen , war der falsche Weg , egal , den anderen , war der falsche Weg, Lehre draus gezogen , nächster Weg.
Als der Tag x da war , war der grosse Festsaal gefüllt gewesen. Die Fehltritte waren an diesem Zeitpunkt vergessen.
In dem gleichen Zeitraum wollten wir eine Großdemo starten , mein Freund sagte wenn wir so 5 - 10 Kinder haben mit denen wir ins Rathaus einziehen und ein paar Eltern dann wird das reichen. Ich sagte damals nein das reicht mir nicht ich möchte alle Kinder dabei haben , er meinte damals du bist verrückt , das wird dir nie gelingen. Ich zug mit fast 100 Kindern ins Rathaus ein , mit grossen und kleinen Plakaten. Sicher wir haben damals die letzte Instanz verloren , doch ich bin damals vor mir selber gerade stehen geblieben.
Vielleicht schreibe ich heute etwas sehr viel hier rein , doch ich denke ihr versteht was ich mit diesem Rückblick sagen möchte.

In diesem Sinne eine lächelnde Elke
bussi

Blends 7 April

ich will sagen

so soll es sein so soll es bleiben….

Dieses Stück hat mir meine “Kleine” gezeigt…

Ich warte schon so lange, auf den einen Moment
Ich bin auf der Suche, nach 100 Prozent
Wann ist es endlich richtig, wann macht es einen Sinn
Ich werde es erst wissen, wenn ich angekommen bin.

Ich will sagen, so soll es sein, so kann es bleiben
So hab ich es mir gewünscht, alles passt perfekt zusammen
Weil endlich alles stimmt und mein herz gefangen nimmt

Wenn es da ist werd ich feiern, ich weiß da ist noch mehr
Es liegt noch soviel vor mir, ich lauf noch hinter her
Bis jetzt fühl ich nur die Hälfte, von allem was geht
Ich muss noch weiter suchen, weil immer noch was fehlt

Ich will sagen, so soll es sein, so kann es bleiben
So hab ich es mir gewünscht, alles passt perfekt zusammen
Weil endlich alles stimmt und mein herz gefangen nimmt

Ich weiß nicht wo du bist, oder wo du wohnst
Aber eins ist sicher das es sich lohnt,
ich bete jede Nacht, dass ich dich finde
und du sagst so soll es sein, so kann es bleiben
So hab ich es mir gewünscht, alles passt perfekt zusammen
Weil endlich alles stimmt, soll es sein, so kann es bleiben
Genauso ist es gut, alles passt perfekt zusammen
Weil endlich alles in mir ruht

wer nie verliert

Ich danke dasUefchen für den Hinweis auf diese Lyric ….

Ich glaub’, ich weiß
wie dir zumute ist.
Im Teufelskreis,
wo du gefangen bist.
Ich weiß noch gut
wie die Verzweif’lung schmeckt,
wenn selbst die Wut
sich vor dem Schmerz versteckt.

Es ist nicht viel,
was ich dir sagen kann.
Nur, das ich lernen mußte
irgendwann wieder aufzusteh’n,
wenn ich zu Boden fiel.

Wer nie verliert,
hat den Sieg nicht verdient.
Wer alles will,
muß viel von sich geben.
Wer nichts riskiert,
hat sein Glück nur geliehn’.
Wer sich nicht einsetzt,
gewinnt nicht das Leben.

Wer niemals leidet,
kann sich auch nicht freu’n
und wer nie stürzt,
wird sich nie erheben.
Doch wer sich treu bleibt,
hat nichts zu bereu’n.
Wer nie verliert,
hat den Sieg nicht verdient.

Ich glaub’ ich ahn’,
was du verloren hast.
Soviel getan
und doch das Ziel verpaßt.
Da hilft es nur aufzustehn’
mit einem “Jetzt erst recht”.

Wer nie verliert,
hat den Sieg nicht verdient.
Was du erkämpft hast,
kann dir keiner rauben.
Alles ist möglich,
was unmöglich schien,
wenn du nur wagst
an dich selber zu glauben.

Wer niemals schwach war,
wird nie wirklich stark.
Wer nie zu hoch greift,
erreicht nie die Sterne.
Wenn du nie aufgibst,
kommt einmal dein Tag.
Wer nie verliert,
hat den Sieg nicht verdient.

Je dunkler die Nacht,
dest heller der Morgen.
Je tiefer der Fall,
desto höher der Flug.

Wer nie verliert,
hat den Sieg nicht verdient.
Wer niemals leidet,
kann sich auch nicht freun’.
Und wer nie stürzt,
wird sich nie erheben.
Doch wer sich treu bleibt,
hat nichts zu bereun’.
Wer nie verliert,
hat den Sieg nicht verdient.

Kleine Hände
Sind so kleine Hände,
mit kleinen Fingern dran.
Kann sich nicht so wehren,
fängt das Spiel bald an.

War ein ruhiges Leben,
in den frühen Jahr’n.
Konntest kaum laufen,
hat er es getan.

Jeden Abend die Bier zeit,
du richt’s an sein Geruch.
Kommt er in dein Zimmer,
fängt er an der Fluch.

Siehst in sabbernd Keuchen,
mit deinen kleinen Augen.
Kannst das nicht verstehen,
kannst das gar nicht glaub’n.

Da war eine Frau mal,
zu der du Mama sagst.
Früher konntest du lachen,
sie nahm dich in den Arm.

Dann war diese Feier,
jeder brachte einen Kranz.
Doch keiner wollte Lachen,
es gab auch keinen Tanz.

Alles verschwommene Erinnerungen
an einer alten Zeit.
Bist nicht mal zehn Jahre,
dein Weg ist noch so weit.

Es gibt keinen Menschen
der dir helfen kann.
Weist ja nicht mal das es falsch ist,
was er mit dir macht.

Mit den Jahren kommt das alter
und du scheust das Licht.
Sitzt allein im Dunkeln,
weil du mit keinen sprichst.

Immer noch so ätzend
und der purre hass.
Immer noch das selbe,
MACHST DEN WIRKLICH SPASS?

Die Familie sieht dich,
sie kommt und geht.
“Ach so hübsch das Mädchen”,
wird dir oft erzählt.

Hat es kein hinteresse,
steht sie wohl auf Frau’n?
Nee nur unterentwickeln,
lässt der Vater der Familie glaub’n

Jedes Mensch braucht Freunde,
mit dem er lachen kann.
Siehst die anderen Mädchen,
haben spass daran.

“Freund lass mich Dein freund sein,
hat er Dir oft gesagt.”
Ekelhafte Gedanken,
konntest sie nicht ertrag’n

Wo sind deine Freunde,
hat man dich gefragt.
Leer war’n deine Augen,
du hast nichts gesagt.

Freund oh Freund bist Du das
der oft kommt in mir.
ist ein Freund der auf dir liegt
und der stinkt nach Bier?

Eines schönen Abend,
als er wieder kam.
“Komm Mädchen mach dich fertig,
nehm dich gleich in den Arm”.

Doch du nahmst das Messer,
rammst es in den Bauch.
Und sein ganzes Leben,
floss aus ihn heraus.

Stumme verzweifelte Schreie,
keiner hatt’s geahnt.
Alle suchten Entschuldigungen.
“Sie konnte ja was sag’n”.

Nun Lebst Du ein Leben,
fern von allen hass.
Vom zwei die Dich Lieben begleitet,
ein Sohn und Deinen Mann.

Hört die stummen Schreie,
hört nur richtig hin.
Jeder der dort schreit,
kann auch sein DEIN KIND.

Jeder hat sein Leben,
es ist vorgestimmt.
Nur erwachsen ist
Erwachsen
und Kind ist
Kind.

uT
dasUefchen

fortfliegen

Es gibt Dinge auf der Welt , die sind nicht immer so wie sie scheinen
auch wenn der Himmel sich nicht immer dreht
Ich werde an unserem Traum festhalten
Wir können fortfliegen , fortfliegen
Es gibt keine Zweifel mehr , es ist nichts mehr zu sagen
Wir können fortfliegen, fortfliegen
Heraus aus der Dunkelheit , Richtung Sonne
Lass unseren Geist zu einem vereinen
mein Herz
meine Hoffnung
mein Ruf
Wir können fortfliegen
deine Gabe
deine Hand
dein Herz
du überhaupt
Wir können fortfliegen
in den magischen Augenblick
du streckst die Hand aus und erreichst mich
nun ist kein Sturm mehr vor uns
Wie stark die Liebe ist , fühlen nur wir beide
wir können fortfliegen, fortfliegen

wenn wir unsere Liebe geben , ist die Liebe unser Weg
Heraus aus der Dunkelheit , Richtung Sonne
Lass unseren Geist zu einem vereinen
mein Herz
meine Hoffnung
mein Ruf
Wir können fortfliegen
deine Gabe
deine Hand
dein Herz
du überhaupt
Wir können fortfliegen

laufen lernen

Laufen lernen
Ich erinnere mich noch genau, als Jasmin laufen lernte. In den Monaten vorher war sie nicht bereit gewesen zu krabbeln. Sie setzte sich auf den Po und rutschte so durch die Gegend, zog sich dann hoch und stand. Nur am Wohnzimmertisch, wo sie sich festhalten konnte , lief sie herum.
Irgendwann stellte ich sie gegen die Wand, setzte mich vor ihr und hielt die Arme auf und sagte
“Komm in meine Arme , ich fang dich auf, wenn du den Mut hast die ersten Schritte zu wagen”
Ich erzählte dies gestern der Thera sie lächelte und meinte , ja sie wüßte was ich meine genau so wäre das im Moment. Vorne ist das Leben, daß mich auffängt, die Arme des Abenteuer Zukunft weit geöffnet, der Hoffnung und der Zuversicht. Ich lehne noch ganz oft an der Mauer und will mich dort abstützten.
Mein Blick innerlich ist genau so wie der meiner Kleinen damals , doch auch sie hatte das Vertrauen in die Welt , den Wunsch zu wachsen und ihre Ängste zu besiegen. Ich stellte mich immer ein wenig weiter weg und immer seltener kam sie in meine Arme , bis sie diese nicht mehr brauchte und nur noch meine Hand nahm.
Es sind die Ängste die an uns zehren , die Ängste die uns nicht nach vorne schauen lassen, der Wunsch einfach stehen zu bleiben im Hier und Jetzt, Angst vor dem Abenteuer Leben, Angst vor der Zukunft.
Zu gerne würde man in sich sacken , auf den Hintern setzen und sitzen bleiben. Vielleicht hier und da etwas weiter robben , aber dies dann unter Kraftanstrengung. Es hat etwas mit Mut zu tun , Mut das Herzrasen zu besiegen , Mut Vertrauen in dem Licht das sich vor einem auftut zu haben, Mut die Wand zu verlassen.

Es sind jetzt fast 14 Tage als ich innerlich rief , hallo Welt hier bin ich und was fangen wir jetzt an , wo starten wir. Ich führe ein Begehren in eigener Sache , bin mein eigener Anwalt , mein Freund , nur noch ganz selten mein eigener Feind. Ich kann inzwischen lächelnd Kontakte knüpfen , nicht nur virtuell , sondern auch im realen. Kommunikativ wäre ich , meinte die Thera , ich wüsse das , es würde mir nicht schwer fallen nach aussen zu gehen und ich begänne zu begreifen warum mich die Menschen mögen , doch ich müsse auch noch lernen , nicht zu früh auf Rückzug zu blasen , ich bräuchte keine Mauer mehr hinter mir.
Und irgendwo erreichen mich diese Worte, kann inzwischen wieder sagen , ok wenn mich einer nicht mag , liebt , es mir nicht zeigt , dann ist es halt so , dann brauche ich das auch nicht. Ich schaffe mir Tag für Tag neue innerliche Perspektiven. Sie sagt es sind realistische Perspektiven das wüsse ich und ich könne mich darüber freuen. Ja genau das ist es , ich freue mich auf das Abenteuer Leben egal wohin es mich führt. Viele verschiedene Emotionen erreichen mich inzwischen , einige kommen näher , bei einigen gehe ich mehr auf Distanz. Ich spüre inzwischen wieder was mir gut tut und was nicht , werde zum eigenen Anwalt in Sachen Gefühle und Leben , lerne laufen.

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